Ausstellung

Times of Waste – Was übrig bleibt


Gewerbemuseum Winterthur, 21. September 2018 bis 17. März 2019
Gewerbemuseum Winterthur, Kirchplatz 14, 8400 Winterthur

Eröffnung und Panelgespräch
Donnerstag, 20. September 2018, 18:30 Uhr
Begrüssung: Susanna Kumschick, Co-Leitung Gewerbemuseum Winterthur
Einführung: Flavia Caviezel, Ethnologin/Videastin, Projektleiterin, HGK FHNW
Podium Metalle sterben nie: Flavia Caviezel; Gideon Chonia, IT Ingenieur Universität Zürich, Elektronikprojekte Westafrika; Astrid Schwarz, Professorin für allgemeine Technikwissenschaft, BTU Cottbus-Senftenberg
Moderation: Christoph Keller, SRF2Kultur
Panelgespräch nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=VVCXeApIJAM

Führungen: 3.11.2018 und 10.3.2019; gemeinsame Führung mit den Ausstellungen Hello, Robot (4.11.2018) und Food Revolution 5.0 (9.12.2018), jeweils 11 Uhr.

https://www.gewerbemuseum.ch/ausstellungen/times-of-waste
Einladungskarte
Ausstellungsbooklet

Haus zur Glocke Steckborn, 29. September bis 27. Oktober 2018
Eröffnung: Samstag, 29.9.2018
17 Uhr: Einblick in die Arbeiten durch die Kunstschaffenden
18 Uhr: Miso/Grison, zwei Suppen aus dem Osten von Mami Kiyoshi und Flavia Caviezel.
Die Gruppenausstellung Vom Wert des Überbleibsels ist kuratiert von Judit Villiger. Mit Tiziana Halbheer (Malans/Zürich), Erna Hürzeler (Wil), Mami Kiyochi (Paris/Tokyo), LAST nico lazúla|ruedi staub (Zürich), Forschungsteam Times of Waste (Zürich/Basel).
Mit Rahmenprogramm an allen Ausstellungswochenenden.

https://www.hauszurglocke.ch/kunst/jahresprogramm-2018/
Ausstellungsprogramm
Ausstellungsbooklet

 

Stedman Gallery Rutgers University-Camden, New Jersey/Philadelphia, 5. September bis 7. Dezember 2018
Die Gruppenausstellung Digital Trash ist kuratiert von James J. Brown & Robert Emmons; mit Abraham Avnisan, Judd Morrissey and Jennifer Scappettone (USA); Katharine Behar (USA); J. R. Carpenter (UK); Martin Howse (UK); Chris Jordan (USA); Joana Moll (DE); Steve Rowell (USA); Forschungsteam Times of Waste: Flavia Caviezel, Mirjam Bürgin, Anselm Caminada, Adrian Demleitner, Marion Mertens, Yvonne Volkart, Sonia Malpeso (CH); Pinar Yoldas (TUR); Libi Striegl (USA).

https://rcca.camden.rutgers.edu/exhibitions/current-exhibitions/
https://digitalstudies.camden.rutgers.edu/digital-trash-exhibition/
Ausstellungsbooklet

 

Museum der Kulturen Basel, 23. April bis 24. September 2017
Zu Gast in der Ausstellung StrohGold – kulturelle Transformationen sichtbar gemacht.
Museum der Kulturen, Münsterplatz 20, Basel

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 23. April 2017,  14 – 16 Uhr
Mit einem thematischen Catering der internationalen Gastronautischen Gesellschaft / Bäckerei Kult Basel

Wo Leben ist, gibt es Abfall. Was reingeht, muss wieder raus – permanente Verwandlung. Abfall ist ein Material, das je nach Kontext unterschiedlich wahrgenommen wird. Ob als vielversprechende Ressource oder unvermeidlicher Rest: «Ab-Fall», das was abfällt, kann nicht spurlos «ent-sorgt» werden. Als typisches Durchlaufprodukt unserer Zeit steht hier das Leben eines Smartphones im Fokus. Glatt, schön und high-tech, hinterlässt es viele Formen von Abfall: Schlacken, veränderte Landschaften und Menschen, die unter unwürdigen Bedingungen arbeiten.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das transdisziplinäre Forschungsprojekt Times of Waste. Dieses geht den Transformationsprozessen des Smartphones und seiner Bestandteile aus einer ästhetisch-theoretischen Perspektive nach: Eine Objektbiografie kartografiert verschiedene Transportwege und Recyclingrouten. Sie erzählt von ökonomischen Umwandlungen und neuartigen Beziehungen. Recherchen führten die Forschenden über Deponien, Schredder, Reparaturwerkstätten, Prüfanstalten, Entwicklungsprogramme und Forschungslabors zu verschiedenen Abfallmaterialien und Menschen, die bereit waren, ihr Wissen zu teilen.

Die Ausstellung ist eine Assemblage verschiedener (medialer) Fragmente, die assoziativ zusammenspielen:  eine Videoprojektion mit atmosphärischen Landschaften und Material nahen Blickwinkeln, Übersicht liefernde, schattenhafte Karten, ein Tonessay zur Objektbiografie eines Smartphones und ein modellhaftes Metall-Relikt. Dessen Innenleben archiviert jenes geologisch-materielle Nachleben, das die Smartphone-Entsorgung hervorbringt: Verschiedene Granulate, Schlacken oder Metalle. Sie zeugen davon, dass die Menschen auf der Suche nach Rohstoffen nicht nur die Erdkruste abtragen, sondern sie auch mit neuartigen Abfall-Materialien anfüllen. Um die ausgestellten Abfälle, Karten, Bilder, Grafiken und Töne gruppieren sich verschiedene Texte, die der Frage nachgehen: Wo geht das hin, was jeweils übrigbleibt? Und was bleibt zu tun?

Führungen
Sonntag, 02.07.17, 11-12 Uhr mit Marion Mertens
Sonntag, 13.08.17, 11-12 Uhr mit Yvonne Volkart
Sonntag, 17.09.17, 15-16 Uhr mit Flavia Caviezel
Link

Finissage: Sonntag, 24.09.17, 15-17 Uhr

Im Kontext des Forschungsprojekts ist auch der Audiowalk wastescapes entstanden, der verschiedenen Bewegungen von Menschen, Tieren, Pflanzen, Materialien und Gütern im Grenzraum Basel nachgeht. Am 5./6./12./13. Mai und 10. Juni 2017 führen wir diesen Walk im Rahmenprogramm der Ausstellung durch. Informationen und Anmeldung bis 27.4.17 unter https://times-of-waste.ch/de/audiowalk

Flyer
Ausstellungsbooklet

Impressum
Konzeption & Umsetzung: Forschungsteam Times of Waste,  in Zusammenarbeit mit dem Museum der Kulturen Basel/ Stephanie Lovász
Grafik: Sonia Malpeso
Animationen: Andrea Zaccuri
Englische Übersetzung/Proofreading: Peter Burleigh
Metallbauten: Froelich & Corbella GmbH

Dank an unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner Museum der Kulturen Basel, Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt, Empa St. Gallen sowie den Mitarbeitenden der KVA Basel, der Deponien Elbisgraben und DHZ AG Lufingen, der Immark AG, Geomikrobiologie Universität Tübingen, Helvetrade, den Instituten Hyperwerk & Modedesign HGK FHNW, Heinz Leuenberger (Chief Technical Advisor, UNIDO), RS Switzerland, Schweizerischen Metallhandels AG, Umicore, verkaufen.ch, Waser AG für ihre Unterstützung und Leihgaben.